Der Quartierplan ermöglicht die Schaffung einer markanten Bebauung und setzt mit dem Hochhaus einen deutlichen Akzent. Der Standort passt mit seiner zentralen Lage an der Achse Basel-Liestal in das kantonalen Hochhauskonzept, indem es in der Nähe des Bahnhofs an zentraler Lage steht, mit unproblematischer Verschattung
Das neue Ensemble aus dem mit einem Metallkleid versehenen Turm und profilierten Putzbauten nimmt den vorherrschende Materialkanon der umgebenden Bebauung auf.
Die Ecken des Hochhauses wurden aufgelöst, sein Sockel zum Quartiersplatz und entlang der Gasse durch Arkaden und Eingangsnischen strukturiert, so dass im Zusammenspiel mit den Profilen von Lisenen, Brüstungsbändern und den Arkaden eine vielfältig strukturierte Fassade entsteht.
Die Putzbauten erhalten durch eingezogene Loggien und hofseitig vorgestellte Balkone eine tiefe, bewohnte Fassade. Die Gebäude werden durch ihre farbliche Differenzierung in Sockel und Attikabereichen zusätzlich gestaltet.
Mit einem übergreifendenden Farbkonzept von Grün- und Rottönen erhält das neue Quartier eine eigene Prägung. Während die Grüntöne und ein steinfarbener Sockel den Mantel der Bebauung bilden, sorgen im Innenhof warme Rottöne im Zusammenspiel mit der Bepflanzung für eine wohnliche und lebendige Atmosphäre. Das Hochhaus nimmt in Vordächern, Loggien und Sonnenschutz das Farbspiel auf.
Im 2027 sollen die Ausführungsarbeiten am neuen Quartier an der Parkstrasse unter der planerischen und qualitätssichernden Begleitung der Architekten, mit dem Rückbau der Liegenschaft an der Parkstrasse 6 und der Baugrube der ersten Etappe starten. Im Anschluss wachsen zügig die Hochbauten, so dass mit der Fertigstellung der ersten Etappe im 2029 gerechnet werden kann.
Die heutigen Mietparteien der Parkstrasse 6 sind während der vergangenen Projektphasen über die Planungen informiert worden, die Entmietung des Gebäudes findet im Dialog mit den Mietenden statt. Mit Fertigstellung der ersten Etappe wir der neu geschaffene Quartierplatz an der Parkstrasse zum Teil in Betrieb genommen und im Anschluss erwacht auch die Gasse zwischen Park- und Rheinstrasse zum Leben.
Mit dem Rückbau der Liegenschaft an der Parkstrasse 2 wird die zweite Bauetappe eingeleitet, welche voraussichtlich bis 2031 dauern wird.

Etappe 1: Ausnutzung und Nutzungsverteilung

Etappe 2: Ausnutzung und Nutzungsverteilung
Der Quartierplan ermöglicht die Schaffung eines neuen Quartierplatzes. Die Lage zwischen den bestehenden Verkehrsachsen in der Nähe des Bahnhofs Frenkendorf-Füllinsdorf ist dafür ideal. Für die Ausbildung eines lebendigen Ortes ist neben einer guten Erreichbarkeit ein guter Mix an vielfältigen Nutzungen auf begrenztem Raum notwendig. Das sind neben unterschiedlichen Gewerbenutzungen ein hoher Anteil an Wohnraum sowie genügend Aussenflächen. Das vorliegende Projekt sieht eine Bebauung mit ca. 85% Wohnraum und ca. 15% Gewerbeflächen vor. Die Konzeption der Aussenräume schafft Platz für vielfältige Nutzungen – sowohl für das Gewerbe, die Quartierbewohner wie auch für die zukünftigen Mieterschaft auf dem Areal.
Die Neubauten «Parkstrasse Frenkendorf» führen am richtigen Ort zu einer angemessenen Verdichtung. Das Areal liegt in der Verbindungsachse zwischen Basel und Liestal, die der Kanton als «Entwicklungsgebiet» für eine «hochwertige Siedlungsentwicklung nach innen» definiert hat. Hier sollen sich die Gemeinden weiterentwickeln, damit die Siedlungsfläche nicht weiter ausgedehnt wird.
Die Verdichtung erlaubt die Reduktion des Fussabdruckes der neuen Bebauung und schafft so Platz für einen neuen Quartierplatz, eine verbindende Gasse und einen begrünten Innenhof. Dank den attraktiven Freiräumen mit ihren diversen Nutzungsmöglichkeiten und neuen Anbindungen an die Umgebung entsteht ein Mehrwert für das Areal, das Quartier und ganz Frenkendorf.
© 2023 Parkstrasse Frenkendorf